CHRONIK AUSSTELLUNGEN

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Gerhard Breinlinger, Windharfe, 2004
Öl und Pigment auf Leinwand, 120 x 100 cm
Foto: Martin Buschmann

Eröffnung der Ausstellung

Gerhard Breinlinger - Freund und Weggefährte

Verleihung des Erich Hauser-Preises im Rahmen des Jubiläumsjahres

Sonntag, 24. April 2016, 17.00 Uhr

 

Anlässlich des 20jährigen Jubiläums der Kunststiftung Erich Hauser erhält Gerhard Breinlinger, enger Freund und Weggefährte Erich Hauser, den Erich Hauser Preis. Gerhard Breinlinger wurde 1947 in Konstanz geboren, studierte Industriedesign an der Hochschule für Design in Darmstadt und anschließend Geschichte und Literaturwissenschaften an der Universität Konstanz. Erste monochrome Arbeiten entstehen 1967. Berufsbedingt beginnt er erst wieder 1990 mit dem Malen abstrakter Bilder, für die er nach alten Rezepturen zusammengestellte Mixturen aus echten Pigmenten verwendet. In der Ausstellung werden Gemälde aus den letzten Jahren gezeigt. Ergänzt wird die Werkschau mit Plastiken von Erich Hauser aus der Sammlung von Gerhard Breinlinger sowie Erinnerungsstücken an die gemeinsame Zeit mit dem Stahlbildhauer.

 

Ausstellungsdauer: 24. April - 22. Mai 2016

 

Einladung zur Eröffnung der Ausstellung [PDF]


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Benjamin Appel
Den Keller mit Beton füllen, 2016
Gips und Hocker, 320 x 81 x 78 cm
 
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Karin Hueber
Equilibrist / Obstacles – (mimetic pillar), (resting mauve), (beached whale),
(flabby rose), (double step), (light wave)
, 2016
Sperrholz, Acrylfarbe, Quarzsand, Polypropylen, Metall, Pulverbeschichtung
325 x 355 x 55 cm
 

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Kalin Lindena
Blick in die Rauminstallation Bühne, 2014–2016
Sprühlack auf Textil und Tüll, Maße variabel
 
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Tino Panse
3112 mm u. NN, 2012
wasserdicht verleimter Holzschrank, Lack, PU-Kleber, Abdichtmasse,
Aufnahme und Abspieltechnik, 196 x 81 x 52 cm
 

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Thomas Rentmeister
H-Milch, 2016
H-Milchpackungen, 21 x 490 x 190 cm
 
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Hans Schüle
Hybride #55, 2016
Stahl gerostet, 168 x 220 x 145 cm
 
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Sonja Vordermaier
Spot, 2016 
Capa-Wachs, Gummiseile, Metallklemmen, ca. 130 x 715 x 225 cm
 
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Wolfgang Weileder
Gap, 2015
Holz, Stahl, 360 x 290 x 1000 cm

Eröffnung der Ausstellung

Über alle Maßen

Ehemalige Werkstattpreisträger stellen aus

Samstag, 25. Juni 2016, 19.00 Uhr

 

Ausstellungsdauer: 25. Juni - 31. Juli 2016

 

Seit 1997 haben 24 Künstlerinnen und Künstler den Werkstattpreis der Kunststifftung Erich Hauser erhalten. Für die Jubiläumsausstellung wurden ausgewählt: Benjamin Appel, Karin Hueber, Kalin Lindena, Tino Panse, Thomas Rentmeister, Hans Schüle, Sonja Vordermaier und Wolfgang Weileder.

 

Besondere Überraschung zur Eröffnung:

Kalin Lindena als DJ

 

Öffnungszeiten: 

Mittwoch, 17.00 - 19:00 Uhr

Samstag und Sonntag, 13.00 - 17.00 Uhr und nach Vereinbarung

 

Die ehemaligen Werkstattpreisträger Benjamin Appel, Karin Hueber, Kalin Lindena, Tino Panse, Thomas Rentmeister, Hans Schüle, Sonja Vordermaier und Wolfgang Weileder stellen unter dem Titel „Über alle Maßen“ aktuelle Skulpturen, Objekte und Rauminstallationen in den Werkstätten sowie im Skulpturenpark aus. Die von Heiderose Langer kuratierte Ausstellung wird am Samstag, 25. Juni, 19.00 Uhr, eröffnet und ist bis zum 31. Juli 2016 zu sehen.  
 
In diesem Jahr feiert die Kunststiftung Erich Hauser ihr 20-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass rückt die Fördertätigkeit der Kunststiftung in den Vordergrund. Seit 1997 vergibt die Kunststiftung einen Werkstattpreis an junge Bildhauerinnen und Bildhauer. Der Preis ist mit einem mehrwöchigen Aufenthalt, einer Ausstellung und einem Katalog verbunden. Bisher haben 24 Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland, England, Finnland, Frankreich, Österreich und Schweiz den Preis erhalten. Erich Hauser (1930-2004) und seine Skulpturen mit junger Kunst in einen Dialog zu bringen, begründet seine inzwischen historische Position auf spannungsvolle Weise in der Gegenwart.
 
Erich Hauser wollte mit dem Werkstattpreis jungen Bildhauerinnen und Bildhauern, die am Beginn ihrer Karriere stehen ideale Arbeitsmöglichkeiten und finanzielle Unterstützung bieten. Zu Lebzeiten des Künstlers bedeutete dies für die Stipendiaten, in seiner bestens ausgestatteten Werkstatt mit Unterstützung seiner Mitarbeiter künstlerisch tätig zu sein. In den ersten Jahren der Preisvergabe wurden bevorzugt Metallbildhauer von einem wechselnden Kuratorium aus Mitgliedern des Stiftungsrates ausgewählt. Seit einigen Jahren hat sich der Modus der Preisvergabe geändert. Aus dieser Vorschlagsliste wählt eine dreiköpfige externe Fachjury den Preisträger aus. Bis heute wurde zunehmend das Spektrum der Bildhauerei ausgeweitet, mit Bezügen zu anderen künstlerischen Gattungen wie der Malerei und des Films, dann auch zum Tanz, zu performativen Konzepten und Rauminstallationen.
 
Die Gattung Skulptur ist in Bewegung, überschreitet ihre Grenzen, wie dies auch in der Jubiläumsausstellung vor Augen geführt wird. Zum Beispiel verbindet Kalin Lindenas Raumarbeit skulpturale Zeichenformen mit Bühnenelementen und Tino Panse verwandelt alte Möbelstücke in Soundinstallationen. Die Weiterentwicklung des Skulpturenbegriffs an einem so traditionsreichen Ort der Bildhauerei weiterhin intensiv zu verfolgen und zu vermitteln, zählt auch zukünftig zu den zentralen Aufgaben der Kunststiftung Erich Hauser.
 

Es erscheint ein Katalog, in dem alle bisherigen 24 Preisträgerinnen und Preisträger vorgestellt werden. Der Eintritt in die Ausstellung ist frei.

 

Einladung Über alle Maßen [PDF]

 

Alle Fotos von der Ausstellung: Horst W. Kurschat 

 


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Erich Hauser, 1986

Foto: Christoph Valentien

Eröffnung der Ausstellung
"Erich Hauser. Regional – International“
Sonntag 04. Oktober 2015, 11:30 Uhr
Ausstellungsdauer: 04. Oktober 2015 - 17. Januar 2016

Verlängert bis 3. April

 

Im 2-RAUM des Museum Art.Plus, Donaueschingen
Museumsweg 1 / Ecke Josefstraße
78166 Donaueschingen
Telefon 0771-89 66 89 0
info@museum-art-plus.com
museum-art-plus.com

 

Öffnungszeiten Museum Art.Plus:
Di–So 11:00–17:00 Uhr
Montag (außer an Feiertagen) geschlossen

In der Ausstellung in Donaueschingen werden Plastiken und Zeichnungen seit Ende der 50er bis Anfang der 80er Jahre gezeigt.

 

Einladung zur Eröffnung der Ausstellung [PDF]


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Matthias Beckmann, Beckmann zeichnet Hauser, 2014
Bleistift, je 30 x 21 cm

Foto: Matthias Beckmann

 

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Fotos: Johanna Neuburger

Eröffnung der Ausstellung

„Beckmann zeichnet Hauser“ – Eine dokumentarische Zeichenserie von Matthias Beckmann

Sonntag 28. Juni  2015, 17:00 Uhr

 

Es sprechen

Wilhelm Rieber, Vorstandssprecher, Kunststiftung Erich Hauser

Dr. Heiderose Langer, Geschäftsführerin und Kuratorin, Kunststiftung

Erich Hauser und Matthias Beckmann

 

Im Anschluss

Die Weissenhofer (Jörg Mandernach, Uwe Schäfer, Matthias Beckmann)

Sound-Performance zu Animationsfilmen von Matthias Beckmann

 

Auf Einladung der Kunststiftung Erich Hauser hielt sich Matthias Beckmann im letzten Jahr auf dem Kunst-, Wohn- und Arbeits-areal Erich Hausers in Rottweil auf, zeichnete im Skulpturenpark, in den Häusern und bei verschiedenen Veranstaltungen. So wurde dieser Ort wieder zu einer Stätte der künstlerischen Produktion. Entstanden ist die dokumentarische Zeichenserie „Beckmann zeichnet Hauser“, ein Konvolut von 76 Bleistiftzeichnungen. Im Rahmen der Projektreihe „Solo für Hauser“ treten die ausgestellten Zeichnungen in einen Dialog mit aus-gewählten Arbeiten von Erich Hauser.

Matthias Beckmann wurde 1965 in Arnsberg geboren und studierte an den Kunstakademien in Düsseldorf und Stuttgart. Dokumentarische Zeichenserien entstanden bisher u. a. im S.M.A.K. in Gent, in der Berlinischen Galerie, im Kunstmuseum Bonn, in der Kunsthalle Bremen und im Hessischen Landesmuseum Darmstadt. Er lebt in Berlin.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Der Skulpturenpark ist im Rahmen des offenen Sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. 

 

Ausstellungsdauer: 28. Juni - 19. Juli 2015

 

Im Rahmen der Ausstellungsreihe "Solo für Hauser"

 

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Foto: Klaus Mellenthin

 

Öffnungszeiten:

Mittwoch, 17:00 - 19:00 Uhr

Samstag und Sonntag, 13:00 - 17:00 Uhr

sowie nach telefonischer Absprache

 

Einladung zur Eröffnung der Ausstellung [PDF]


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Anahita Razmi, „Arsenals“, 2012
1-Kanal-Projektion, 16 min 08 sec, Loop, Ton, schwarz gefärbte Wasserpfeifen
Foto: Thomas Ganzenmüller
 
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Anahita Razmi - TUTTI
Werkstattpreisträgerin 2015
Kunststiftung Erich Hauser, Rottweil
02/10 - 01/11/15
Photos: Frank Kleinbach



TUTTI



19 YouTube Vloggers are reading 13 political speech text excerpts.
The video readings are put together into a timed choir on 19 monitors,
that are arranged in the space.



tutti (it.), literally meaning ‘all’ or ‘together’. Used as a musical term,
for the whole orchestra as opposed to the soloist. Applied similarly
to choral music, where the whole section or choir is called to sing.

 

Eröffnung der Ausstellung

Anahita Razmi, Werkstattpreisträgerin 2015

Freitag 02. Oktober 2015, 19:00 Uhr

Ausstellungsdauer: 02. Oktober - 01. November 2015

 

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Öffnungszeiten:

Mittwoch     9:00 - 13:00 und 14:00 - 19:00 Uhr

Donnerstag 9:00 - 13:00 und 14:00 - 17:00 Uhr

Samstag und Sonntag, 13:00 - 17:00 Uhr

 

Die Kunststiftung Erich Hauser vergibt seit 1997 alle zwei Jahre einen Werkstattpreis an eine junge Bildhauerin/einen jungen Bildhauer. Der Preis ist mit einem Arbeitsaufenthalt, einer Ausstellung und einem Katalog verbunden. Aus einer Vorschlagsliste von 15 Bewerberinnen und Bewerbern, die von namhaften Museums- und Kunstvereinskuratoren nominiert wurden, hat eine Fachjury, bestehend aus Claudia Voit, Kuratorin am Kunsthaus Bregenz, Thomas Niemeyer, Direktor der Städtischen Galerie Nordhorn, sowie Benjamin Appel, Werkstattpreisträger 2013, die Künstlerin Anahita Razmi ausgewählt.
 
Anahita Razmi wurde 1981 in Hamburg geboren, studierte an der Bauhaus-Universität Weimar, am Pratt-Institute in New York sowie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Sie lebt in Berlin. In ihrer künstlerischen Arbeit beschäftigt sie sich mit Fragen der Kunst- und Bildproduktion, die sich aus ihrer kulturellen Identität im Spannungsfeld von Orient und Okzident ergeben. Dabei löst sie Objekte und Bilder mit einer nationalen wie auch kulturellen Bedeutung aus tradierten Zusammenhängen und entwirft neue Konstellationen, in denen sie sich auf bestehende künstlerische Werke und Konzepte bezieht. Diese gesellschaftspolitisch aktuellen wie auch humorvollen „Umsetzungen“ entstehen zumeist raumbezogen in den Medien Video, Installation und Performance. Oftmals tritt sie selbst als Protagonistin auf. Ausgestellt waren ihre Arbeiten u. a. auf der 55. Biennale von Venedig, im Kunstverein Hannover, in der Stadtgalerie Saarbrücken und im Kunstmuseum Stuttgart. 
 
Während ihres Aufenthaltes in der Kunststiftung Erich Hauser wird die Künstlerin eine neue Arbeit realisieren.
 
 

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Klaus Heider, ohne Titel, 1980, Bleistift, Schenkung Klaus Heider

Foto: Kunsthalle Göppingen

 

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Fotos: Robert Hak

Eröffnung der Ausstellung

Klaus Heider „Pyramiden im Licht“ -
Fotografie, Zeichnung und Druckgraphik

 

Im Rahmen der Ausstellungsreihe „Solo für Hauser“ wird am
25. Mai 2014 in der Kunststiftung Erich Hauser eine Werkschau des renommierten Malers, Fotografen und Grafikers Klaus Heider (1936-2013) zum Thema „Pyramiden im Licht“ eröffnet. 

 

Klaus Heider, der in Göppingen und Cima lebte,
beschäftigte sich seit 1977 immer wieder mit der ägyptischen Pyramide als einem mythischen Ort, antiken Bauwerk und besonderen Instrumentarium zur Vermessung von Raum und Zeit. Seine Faszination für diesen geometrischen Körper als Bildmotiv ist mit dem Gedanken verbunden, dass Mathematik, Sinnlichkeit und präzise Abstraktion in der Form einer Pyramide stimmig zusammentreffen. Auch zieht er Verbindungslinien zwischen der Pyramidenform und dem antikem Pantheon. Zu sehen ist eine Auswahl an Fotografien, Zeichnungen und Druckgraphiken aus den 1970er-Jahren bis hin zu aktuelleren Arbeiten. 

Dauer der Ausstellung: 25. Mai. bis 15. Juni 2014

Ausstellungsort: Salinengebäude

 

Öffnungszeiten: Mi 17.00 – 19.00,
Sa und So 13.00 bis 17.00 Uhr und nach Vereinbarung

 

PDF Flyer zum Download ->


 

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Erich Hauser, 1986

Foto: Christoph Valentien

Eröffnung der Ausstellung

Christoph Valentien

Reloaded - Fotoprojekt "Kunst machen" von 1986 und neue Arbeiten

 

Eröffnung: Sonntag, 30. Juni 2013, 17.00 Uhr

Altes Salinengebäude, Kunststiftung Erich Hauser

 

Es sprechen

Wilhelm Rieber, Vorstandssprecher

Dr. Heiderose Langer, Geschäftsführerin und Kuratorin

 

Dauer der Ausstellung: 30. Juni bis 29. September 2013

Öffnungszeiten: Mi und Do 9.00-13.00 und 14.00 bis 17.00 Uhr

sowie nach telefonischer Absprache

 

Was ist das „Kunst machen“? Der Stuttgarter Fotograf Christoph Valentien besuchte 1986 mit Fotoapparat und Fragebogen ausgerüstet 26 MalerInnen und BildhauerInnen, die zwischen 1930 und 1950 geboren wurden und in Südwestdeutschland leben. In deren Ateliers spürte er dem künstlerischen Prozess des Machens nach, fotografierte die KünstlerInnen beim Herstellen und Betrachten ihrer Arbeiten. Daraus ist ein von einer Publikation begleitetes Kunstprojekt entstanden, dass erstmals 1986 in der Landesgirokasse in Stuttgart ausgestellt war. 

 

Die Ausstellung in der Kunststiftung Erich Hauser trifft eine Auswahl aus diesem Fotoprojekt und fokussiert den Blick auf Porträt- und Atelierfotografien von Erich Hauser sowie folgende Bildhauerkolleginnen und Bildhauerkollegen: Gerlinde Beck, Franz Bernhard, Gerda Bier, Wolfgang Bier, Jürgen Brodwolf, Christoph Freimann, Jürgen Goertz, Ingrid Hartlieb, Peter Jacobi, Thomas Lenk und Reinhold Müller. „Wie und unter welchen Umständen Kunst geschaffen wird, hat mich so interessiert, dass ich mich entschloss, das Projekt anzugehen“, so Valentien. Zudem werden neue Fotoarbeiten von Christoph Valentien gezeigt, die in ihrer sinnlich-erotischen Dimension Erich Hauser eine Referenz erweisen (weitere Informationen unter www.christophvalentien.de).

 

Mit der Ausstellung „reloaded - Fotoprojekt „Kunst machen“ startet in der Kunststiftung Erich Hauser die einmal jährlich stattfindende neue Ausstellungsreihe "Solo für Hauser". Zeitgenössische KünstlerInnen werden eingeladen, ihren Blick auf Erich Hauser, seine Skulpturen, den Skulpturenpark, Häuser und Sammlung bildnerisch zu formulieren.

 

Download Pressetext von Heiderose Langer


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Erich Hauser, 1966, Serie Rottloff, Stahl, Durchmesser 55 cm, Auflage 10
Foto: Bruno Krupp, Karlsruhe

Erich Hauser

Wie viel Klassizismus darf der Manierismus ertragen?
Wie viel Manierismus darf der Klassizismus ertragen?

Vom 24. Juni bis 2. September 2012 zeigte die Kunststiftung Erich Hauser eine von Gerhard Breinlinger, Freund und Weggefährte Erich Hausers, kuratierte Ausstellung, die sich mit der Fragestellung: Wie viel Klassizismus darf der Manierismus ertragen? Wie viel Manierismus darf der Klassizismus ertragen?“  auseinandersetzt. Anhand einer repräsentativen Auswahl an Skulpturen soll das Verhältnis Erich Hausers zu manieristischen Gestaltungsprinzipien beleuchtet werden.

Ab den 1960-er Jahren gestaltet Erich Hauser ein vielfältiges Formenrepertoire. Vergleichsweise wenige Entwürfe sind über seine Schaffensjahrzehnte hinweg zu Bildkreationen, etwa nach direkten oder indirekten Vorbildern der Natur geworden. Anklänge an solche naturalistischen Sehnsüchte lehnte Hauser ab. Ihm galt sein Klassizismus-Ideal eigener Prägung über alles. Brüche in diesem Werk durfte es nicht geben. Es ist deshalb mehr als erstaunlich, wie manche von Hausers Arbeiten Entwicklungen aufweisen, die stilistische Umbruchphasen markieren und mehr oder weniger von einer deutlichen Manierismus-Mentalität zu zeugen scheinen. Hauser gab die eigenen Einflüsse nur selten preis.

Hätte man Erich Hauser (1930-2004) als Manieristen bezeichnet, würde er das sicherlich als diskreditierend empfunden haben. Er war zwar für stilistische Affektiertheiten durchaus empfänglich, letztlich überwog bei ihm jedoch immer sein Festhalten an der gestalterischen Disziplin. Und schließlich hat ihn das vor so manchen spekulativen Grenzüberschreitungen bewahrt.


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Ausstellung

Erich Hauser - Dimensionen im Raum

Skulpturen, Reliefs und Zeichnungen

 

2. März bis 6. Mai 2012

 

Museum und Galerie im Prediger Schwäbisch Gmünd                          


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Erich Hauser, 1956/58, Eisen, 31 x 25 x 15 cm

 

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Anton Hiller, 1965, Bronze, 77 x 23 x 21 cm

Erich Hauser hatte kaum Vorbilder - ein synoptischer Versuch

 

29. Mai 2011 bis 31. Juli 2011

Altes Salinengebäude

 

Beginnend mit dem Zeitalter neu gewonnener künstlerischer Freiheiten entwickelt sich in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts eine ganze Reihe an Künstlerbünden, die vielfach als Selbsthilfegruppen organisiert sind. Zu den Initiatoren solcher Umtriebigkeiten gehört der junge Erich Hauser aus Schramberg. Diesen Gruppen zugesellt waren der Bildhauer Andreas Urteil sowie Ansgar Dreher, besser bekannt als späterer Hauser-Biograph, jener legendäre Pater Ansgar, kunstsinniger Benediktinermönch aus Beuron. Wenige Jahre später, in den frühen sechziger Jahren, befindet sich Hauser wiederum Meilensteine auf dem Weg zu neuen Ufern: Otto Herbert Hajek, seinerzeit unbestreitbar einer der bekanntesten Bildhauerpersönlichkeiten, hatte, gemeinsam mit Gerlinde Beck die Entwicklung Hausers mitbeeinflusst und vorangetrieben. 

 

1969 krönte Hauser auf der Biennale von São Paulo seine Ausstellungstätigkeit mit dem großen Preis. Der ehrgeizige Aufbau von Forum Kunst Rottweil beginnt in den siebziger Jahren. Bei den jungen Künstlern dieser Zeit steht Ansgar Nierhoff als eloquenter Mitstreiter auf den vorderen Plätzen, bei den älteren Anton Hiller, den er besonders schätzt. Gerade einmal im vierten Lebensjahrzehnt war Hauser inzwischen angekommen, ein Künstler, der sich niemals um Vorbilder bemüht hat. Im Gegenteil: Der selbstbewusste Furor verstand es, sich gegen jegliche „Kollegen-Duselei“ mit Erfolg zur Wehr zu setzen. Eine Ausnahme bildete  Norbert Kricke.

 

In der von Gerhard Breinlinger kuratierten Ausstellung sind Zeichnungen und Skulpturen aus den 50er und 60er Jahren von Pater Ansgar, Gerlinde Beck, Otto Herbert Hajek, Erich Hauser, Anton Hiller, Norbert Kricke, Ansgar Nierhoff und Andreas Urteil zu sehen.


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IM DIALOG – Erich Hauser zum Achtzigsten

 

Kunsthalle Weishaupt, 9. Mai bis 26. September 2010

Ulmer Museum, 9. Mai bis 4. Juli 2010

 

Aus Anlass des 80. Geburtstages präsentieren die Kunsthalle Weishaupt, das Ulmer Museum und die Kunststiftung Erich Hauser eine umfassende Ausstellung mit Werken Erich Hausers aus den 1960er- bis 1980er-Jahren im Dialog mit Künstlerkolleginnen und -kollegen wie Josef Albers, Lucio Fontana, Gotthard Graubner, Ellsworth Kelly, Bridget Riley, Emil Schumacher und Karl Otto Götz.

Die hohen Räume der Kunsthalle Weishaupt bieten den idealen Rahmen für die großformatigen Skulpturen Hausers. Darunter finden sich Hauptwerke wie »Säulenwand 30/69«, die 1969 auf der X. Biennale von São Paolo zu sehen war. Das Ulmer Museum konzentriert sich auf den Werkprozess. Zu sehen sind Zeichnungen und eine Auswahl der zahlreich erhaltenen Arbeitsmodelle. Kuratiert werden beide Ausstellungen von Jürgen Knubben. Es erscheint ein Katalog. 

 

www.kunsthallenweishaupt.de

www.museum.ulm.de


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kein WET DOWN

 

Ausstellungsprojekt der Klasse Metall, Prof. Andrea Zaumseil, Burg Giebichenstein

Hochschule für Kunst und Design Halle/Saale

Skulpturenpark, Kunststiftung Erich Hauser

 

16. Mai bis 26. September 2010

Öffnungszeiten: Mi und Do 9.00 bis 13.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr

und an den offenen Sonntagen sowie nach telefonischer Voranmeldung

 

Das Handout zur Ausstellung (PDF) -> 

Das Begleitheft zur Ausstellung (PDF) ->


Überdachte Momente

In den strukturschwachen Gebieten Ostdeutschlands ist die Leerstelle zum Alltag geworden.Bekommen wir die Chance im schönen Süddeutschland im Skulpturenpark Erich Hausers klitzekleine Leerstellen zu besetzen, nehmen wir dies konzentriert in Angriff. »Wann wird die Bundesrepublik Deutschland überdacht?« – eine Frage, in der Nachwendezeit formuliert, die in ihrer Zweideutigkeit eine unter einem Glasdach lebende witterungsgeschützte Gesellschaft assoziiert. Die leeren Fundamente im Skulpturenpark von Erich Hauser werden als regensichere Ausstellungsräume eingehaust und überdacht.

Kuratiert wird das Projekt von Michael Hahn.


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Der »andere« Erich Hauser

 

27. Juni bis 26. September 2010

Altes Salinengebäude, Kunststiftung Erich Hauser

 

Was nur wenigen bekannt sein dürfte: Erich Hauser hat sich zeitlebens neben seinem umfangreichen plastischen und grafischen Werk einem kunstgewerblich hochambitionierten Oeuvre gewidmet, das von großem handwerklichen Können und gestalterischem Sachverstand begleitet war. Zahlreiche Design-Kreationen bezeugen seine unverkennbare

Urheberschaft. Er fühlte sich diesen Kreationen der »guten Form« in besonderer Weise verpflichtet, wovon die immense Vielfalt der von ihm geschaffenen Gebrauchsgegenstände zeugt. So gesehen sind sie Teil eines faszinierenden Gesamtkunstwerkes, das in vielfachen Facetten spürbar ist. Kurator der Ausstellung ist Gerhard Breinlinger.

Anschließend laden wir zum Stiftungsfest ein.


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»Hauser und Freunde« – Erich Hauser zum Achtzigsten

 

27. Juni bis 15. Dezember 2010

 

Kunst Raum Rottweil, Dominikanermuseum, Rottweil


Bereits früh entdeckte Erich Hauser den Werkstoff Edelstahl für sich und entwickelte jene Formensprache, die ihn bekannt machte. Sie ist geprägt durch Kühnheit und

aggressive Eleganz. Polierte Edelstahlflächen reflektieren das Licht und zugleich die

Idee des technoiden Zeitalters. Hauser war mehrmals auf der »documenta« in Kassel

vertreten und neben vielen Auszeichnungen gewann er den großen Preis der Biennale von São Paolo. Der Kunst Raum Rottweil zeigt Hauser im Dialog mit seinen Malerkollegen

Peter Brüning, Kurt Frank, Gerhard Hoehme, Edgar Hofschen, Georg Karl

Pfahler und Lothar Quinte.

 

www.rottweil.de