WERKSTATTPREIS AKTUELL

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Anahita Razmi, „Arsenals“, 2012
1-Kanal-Projektion, 16 min 08 sec, Loop, Ton, schwarz gefärbte Wasserpfeifen
Foto: Thomas Ganzenmüller
 
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Anahita Razmi - TUTTI
Werkstattpreisträgerin 2015
Kunststiftung Erich Hauser, Rottweil
02/10 - 01/11/15
Photos: Frank Kleinbach

 

TUTTI

 

19 YouTube Vloggers are reading 13 political speech text excerpts.
The video readings are put together into a timed choir on 19 monitors,
that are arranged in the space.

 

tutti (it.), literally meaning ‘all’ or ‘together’. Used as a musical term,
for the whole orchestra as opposed to the soloist. Applied similarly
to choral music, where the whole section or choir is called to sing.

 

http://lab-artistsunlimited.de/#sot →

 

Eröffnung der Ausstellung

Anahita Razmi, Werkstattpreisträgerin 2015

Freitag 02. Oktober 2015, 19:00 Uhr

Ausstellungsdauer: 02. Oktober - 01. November 2015

 

Razmi_Portrait.jpg

 

Öffnungszeiten:

Mittwoch    9:00 - 13:00 Uhr und 14:00 - 19:00 Uhr

Donnerstag 9:00 - 13:00 Uhr und 14:00 - 17:00 Uhr

Samstag und Sonntag, 13:00 - 17:00 Uhr

 

Die Kunststiftung Erich Hauser vergibt seit 1997 alle zwei Jahre einen Werkstattpreis an eine junge Bildhauerin/einen jungen Bildhauer. Der Preis ist mit einem Arbeitsaufenthalt, einer Ausstellung und einem Katalog verbunden. Aus einer Vorschlagsliste von 15 Bewerberinnen und Bewerbern, die von namhaften Museums- und Kunstvereinskuratoren nominiert wurden, hat eine Fachjury, bestehend aus Claudia Voit, Kuratorin am Kunsthaus Bregenz, Thomas Niemeyer, Direktor der Städtischen Galerie Nordhorn, sowie Benjamin Appel, Werkstattpreisträger 2013, die Künstlerin Anahita Razmi ausgewählt.
 
Anahita Razmi wurde 1981 in Hamburg geboren, studierte an der Bauhaus-Universität Weimar, am Pratt-Institute in New York sowie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Sie lebt in Berlin. In ihrer künstlerischen Arbeit beschäftigt sie sich mit Fragen der Kunst- und Bildproduktion, die sich aus ihrer kulturellen Identität im Spannungsfeld von Orient und Okzident ergeben. Dabei löst sie Objekte und Bilder mit einer nationalen wie auch kulturellen Bedeutung aus tradierten Zusammenhängen und entwirft neue Konstellationen, in denen sie sich auf bestehende künstlerische Werke und Konzepte bezieht. Diese gesellschaftspolitisch aktuellen wie auch humorvollen „Umsetzungen“ entstehen zumeist raumbezogen in den Medien Video, Installation und Performance. Oftmals tritt sie selbst als Protagonistin auf. Ausgestellt waren ihre Arbeiten u. a. auf der 55. Biennale von Venedig, im Kunstverein Hannover, in der Stadtgalerie Saarbrücken und im Kunstmuseum Stuttgart. 
 
Während ihres Aufenthaltes in der Kunststiftung Erich Hauser wird die Künstlerin eine neue Arbeit realisieren.